Israelische Festnahmen im Westjordanland
Meine Vorstellung von Palästina war wohl nicht ganz korrekt, bevor ich hierherkam, ich wusste, dass es A Territorien gibt, welche komplett unter palästinensischer Verwaltung stehen und in welche keine israelischen Staatsbürger dürfen. Auch wusste ich weiterhin, dass es noch B und C Territorien gibt, welche unter der Miltärhoheit Israels stehen und in welche auch keine palästinensischen Polizisten dürfen. Daraus ergibt sich in diesen Gebieten zum Beispiel das Problem, dass es im Falle von kriminellen Vorfällen, die Nachts passieren, wie zum Beispiel Einbrüche, niemanden gibt, der kommen wird. Das israelische Miliär wird auf einen Anruf in der Nacht nicht reagieren, da es Angst vor einem Hinterhalt hat und die palästinensische Polizei darf dort wie gesagt nicht hin.
Besagt A-Territorien unterstehen auf dem Blatt de Facto der Palästinensischen Auntonomie. Laut palästinensischen Quellen kommt es jedoch in jeder Woche zu durchschnittlich etwa 20 Militäroperationen innerhalb dieser Gebiete. Zeuge davon wurden wir auch gestern Abend, als wir bei einem Freund daheim saßen, gegrillt haben und Wasserpfeife rauchten. Wir waren in einem Haus, welches sehr hoch liegt und noch zu Beit Jala gehört. An Beit Jala grenzt direkt das Aida Camp und besonders die Camps sind immer wieder Ziele von Militäroperationene des israelischen Militärs. Auf der 30 Meter entfernten Straße am angrenzen Hang, welche zum Camp führt fuhren zehn israelische Militärfahrzeuge. Das Brummen der Jeeps und Militärtransporter dröhnte durch die Nacht, denn ausser vereinzelten Taxen und Autos ist Palästina bei Nacht wie ausgestorben. Niemand traut sich seit der Intifada mehr Nachts auf die Straße, denn dies war die Zeit, wenn die Operationen begonnen und auf beiden Seiten geschoßen wurde. Und auch gestern wurde mir bewusst, dass die Militärbesatzung noch immer zu spüren ist - denn auch jetzt kommt das israelische Militär nur im Schutze der Dunkelheit.
zurück zur Übersicht
Besagt A-Territorien unterstehen auf dem Blatt de Facto der Palästinensischen Auntonomie. Laut palästinensischen Quellen kommt es jedoch in jeder Woche zu durchschnittlich etwa 20 Militäroperationen innerhalb dieser Gebiete. Zeuge davon wurden wir auch gestern Abend, als wir bei einem Freund daheim saßen, gegrillt haben und Wasserpfeife rauchten. Wir waren in einem Haus, welches sehr hoch liegt und noch zu Beit Jala gehört. An Beit Jala grenzt direkt das Aida Camp und besonders die Camps sind immer wieder Ziele von Militäroperationene des israelischen Militärs. Auf der 30 Meter entfernten Straße am angrenzen Hang, welche zum Camp führt fuhren zehn israelische Militärfahrzeuge. Das Brummen der Jeeps und Militärtransporter dröhnte durch die Nacht, denn ausser vereinzelten Taxen und Autos ist Palästina bei Nacht wie ausgestorben. Niemand traut sich seit der Intifada mehr Nachts auf die Straße, denn dies war die Zeit, wenn die Operationen begonnen und auf beiden Seiten geschoßen wurde. Und auch gestern wurde mir bewusst, dass die Militärbesatzung noch immer zu spüren ist - denn auch jetzt kommt das israelische Militär nur im Schutze der Dunkelheit.
zurück zur Übersicht



